Lebensgeschichte von AJ

Hallo, ich bin AJ. Ursprünglich hieß ich Aron, aber mein Herrchen und Frauchen fanden den Namen nicht schön. Deshalb wurde ich in AJ Star of Joy umbenannt. Ich finde, dieser Name klingt viel schöner und passt besser zu mir, denn ich bringe Freude und Spaß in ihr Leben.

Jetzt erzähle ich euch ein wenig von mir: Ich wurde am 13. August 2012 im schönen Rheda-Wiedenbrück geboren. Mit nur 9 Wochen kam ich zu meiner neuen Familie, bestehend aus meinem Herrchen, meinem Frauchen und meinem älteren Bruder Aiden.

Von Anfang an war mein Papa mein bester Freund. Für ihn habe ich alles gegeben! Wir haben viel gespielt und viel trainiert – sei es in der Unterordnung oder im Agility. Ich hatte riesigen Spaß und war in allem richtig gut! Bereits mit einem Jahr konnte ich alle Agility-Geräte wie den Steg, den Slalom und vieles mehr. Natürlich durfte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht springen – da hat Papa die Hürden immer schön auf den Boden gelegt. Als ich dann mit knapp 13 Monaten geröntgt wurde, um sicherzustellen, dass ich keine HD oder ED habe, war das Ergebnis leider nicht gut. Laut den Röntgenbildern hatte ich eine D2-Hüfte, was wirklich schlecht ist. Damit fiel Agility für mich flach.

Das hat uns ganz schön zum Nachdenken gebracht. Wir mussten umdenken! Nach langem Überlegen entschieden wir uns fürs Hütten, was mir anfangs auch gut gelang. Doch nach einigen Monaten merkten wir, dass ich mich nie weit von meinem Herrchen trennen konnte und deshalb nicht in der Lage war, die Schafe richtig zu treiben. Also gaben wir das Hütten schließlich auf.

Mein Herrchen wurde Agility-Trainer in einem Verein, und ich durfte als Vorführhund mitmachen, weil ich alle Geräte perfekt beherrschte. Es war eine wundervolle Zeit auf dem Platz mit Aiden, Herrchen und mir.

Im Jahr 2017 wollte mein Frauchen wissen, ob ich beim Training genauso viel Spaß mit ihr haben würde wie mit Papa. Da ich ein braver Junge war und auch bei Frauchen gerne arbeitete, bestanden wir gemeinsam die Begleithundeprüfung (BH) mit einer tollen Leistung und der Bewertung „sehr gut“.

2019 zog dann mein neues Frauchen mit ihrem Hund Sammy bei uns ein, und wir wurden sofort gute Freunde. Zusammen bildeten wir ein großartiges Team, die „5 Freunde“. Bei unseren Spaziergängen konnten wir alle ohne Leine laufen – das war einfach klasse!

Im Jahr 2020 übernahm Papa dann Sellys Hundeschule, und ich wurde dort erneut als Vorführhund eingesetzt, nicht nur im Agility, sondern auch in der Unterordnung. Leider mussten wir in diesem Jahr auch Aiden über die Regenbogenbrücke gehen lassen, was mich und meine Familie sehr traurig machte. Ich hatte jedoch zu diesem Zeitpunkt zwei wichtige Aufgaben: Ich musste Papa trösten, und ich musste oft auf den Hundeplatz, um zu zeigen, wie alles funktioniert. Alle waren von mir begeistert, vor allem von meiner Freundlichkeit zu Kindern und wie gut ich auf meine Menschen hören konnte.

Ab 2024 hatte ich ein kleines Mädchen, das mit mir Unterordnung trainieren wollte. Ihr glaubt gar nicht, wie gut das lief! Sie hatte mich mit Leckerchen gut im Griff, und ich mochte sie wirklich sehr – wir waren ein tolles Team.

Am 08. April 2025 kam dann der große Schock: Nach einem Spaziergang brach ich zu Hause zusammen und war für kurze Zeit bewusstlos. Frauchen und Herrchen brachten mich sofort zum Tierarzt, und nach einem Ultraschall stellte der Tierarzt fest, dass ich einen Milztumor hatte. Ich musste über Nacht beim Tierarzt bleiben, damit ich am nächsten Morgen operiert werden konnte. Die Operation überstand ich gut, aber wenige Stunden später brach ich immer wieder zusammen. Mein Zustand wurde immer kritischer, und der Tierarzt erklärte meinen Menschen, dass es Zeit wäre, mich gehen zu lassen.

Mit ganz schwerem Herzen traf mein Papa die Entscheidung. Er hielt mich in seinen Armen, als ich die Spritze bekam. Ich sah ihn an und bemerkte, wie sehr er weinte – so hatte ich ihn noch nie erlebt.

Jetzt bin ich über die Regenbogenbrücke gegangen und spiele wieder mit Aiden. Wir beide warten hier oben auf Papa, und ich weiß, dass wir eines Tages wieder zusammen sein werden.

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